- 26.-29.05. 2013 | BIR World Recycling Convention & Exhibition in Shanghai
- 04.06. 2013 | Landesversammlung Bremen/Niedersachsen
- 05.06. 2013 | Landesversammlung Hamburg/Schleswig-Holstein/Mecklenburg-Vorpommern
- 6./7.06.2013 | Fachtagung der Stadtreinigung Dresden
- 11./12.06. 2013 | 16. Internationaler Altkunststofftag in Bad Neuenahr
- 18.-19.06.2013 | eANV-Anwendertreffen in Magdeburg
- 27.06. 2013 | "Gefahrstoffe in der Praxis" in Bad Oeynhausen
- 05. - 07.09.2013 | recycling aktiv 2013 auf dem Baden-Airpark
- 18.07.2013 | Abfallwirtschaftliches Seminar zu Biogenen Reststoffen in München
- 26./27.09.2013 | bvse-Jahrestagung in Berlin



07.10.2009
Wertstoffe konsequent nutzen
NRW-Umweltstaatssekretär Schink will Abfälle als Rohstoffquelle noch stärker focieren
"In Abfällen enthaltene Wertstoffe müssen noch konsequenter genutzt werden, um primäre Rohstoffe zu ersetzen", forderte der nordrhein-westfälische Staatssekretär im Umweltministerium, Dr. Alexander Schink. Vor den mehr als 300 Teilnehmern des bvse-Altkunststofftages in Bad Neuenahr betonte er, dass die veränderte Prioritätenfolge der Abfallrahmenrichtlinie unterstreicht, dass die Nutzung von Abfällen als Rohstoffquelle EU-weit noch stärker forciert werden müsse.
Nordrhein-Westfalen, so Schink, verfolge bereits seit Jahren das Ziel, die Abfallwirtschaft zu einer wettbewerbsorientierten Kreislaufwirtschaft weiter zu entwickeln. Der Staatssekretär wies darauf hin, dass durch stoffliche Verwertung und energetische Nutzung von Siedlungsabfällen in Nordrhein-Westfalen jährlich rund 1,95 Mio. t CO2-Äquivalente eingespart werden. Die Leichtverpackungsfraktion, die überwiegend aus Kunststoffen besteht, trage dazu mit rd. 280 Mio. t CO2-Äquivalente bei. Auch in der Restabfallfraktion seien Kunststoffe enthalten, die bei energetischer Nutzung zur CO2-Einsparung beitragen.
In seinem Vortrag führte Schink weiter aus, dass sich für die werkstoffliche Verwertung insbesondere sortenreine Kunststoffabfälle eignen, die nicht mit Schadstoffen belastet sind. Kunststoffabfälle mit Schwermetallen oder bromierten Flammschutzmitteln, zum Beispiel aus dem Elektro- und Elektronikbereich, sollten energetisch genutzt werden.
Der NRW-Umweltstaatssekretär sprach sich daher dafür aus, die neue fünfstufige Abfallhierarchie flexibel anzuwenden, um für die unterschiedlichen Kunststoffabfälle die jeweils beste Option im Sinne des Ressourcen- und des Klimaschutzes zu finden.







